Haftung des Liquidators gegenüber unberücksichtigten Gläubiger

Bleibt ein Gesellschaftsgläubiger bei der Verteilung des in der Liquidation verteilten Vermögens unberücksichtigt und ist die Gesellschaft aus dem Handelsregister gelöscht, so haftet der Liquidator analog §§ 268 Abs. 2 S. 1, 93 Abs. 5 AktG dem geschädigten Gläubiger unmittelbar. Er ist zum Ersatz des Betrags verpflichtet, der der Höhe der verteilten Beträge entspricht.

BGH, Urteil vom 13.03.?2018 – II ZR 158/16